Oneg Schabbat
Das
Untergrundarchiv des Warschauer Ghetto
"Oneg
Schabbat" war der Tarnname für die Schriftsteller, Geistlichen,
Lehrer und Sozialarbeiter um den Historiker Emanuel Ringelblum, die Dokumente
des Lebens im Warschauer Ghetto sammelten.
Ohne das Archiv, das die Gruppe
"Oneg Schabbat" zusammengetragen hat,
wüssten wir nichts vom Leben der Juden dort, nichts über die 50 Ghettozeitungen,
die vier Theater, in denen die Eingeschlossenen für Stunden der Wirklichkeit
entfliehen konnten, nicht über die Waisenheime und Schulen, mit denen die
Juden sich ein Stück Menschlichkeit zurückeroberten.
Auf
bisher einmalige Art beschreibt die Sammlung das jüdische Alltagsleben
im Warschauer Ghetto aus Sicht der Opfer.
Die 100 Bild- und anderen Dokumente, Einzelexponate und Kurzfilme aus dem Warschauer
Ghettoleben werden über
einen Zeitraum von zwei Jahren an verschiedenen Orten in NRW zu sehen
sein.
In begleitenden Seminaren und Rahmenveranstaltungen können die
Eindrücke vertieft werden.
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